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In Haushalten und Gärten fallen jährlich mehrere Millionen Tonnen organischer Rohstoffe, z.B. in Form von Rasenschnitt, Heckenschnitt, abgeschnittenen Pflanzenteilen oder Reisig an. Die Wiederverwertung dieser Stoffe über unsere Kompostierungsanlage ergibt wertvolles organisches Material zum Beispiel für die Bodenverbesserung, zur Düngung oder zum Mulchen. Auf unserer Anlage werden die angelieferten Grünabfälle gesammelt, anschließend geschreddert und das zerkleinerte Material auf große Mieten aufgesetzt. In diesen Mieten entwicklen sich im Verlauf des nun beginnenden Rotteprozesses Temperaturen von bis zu 85°C, dies hat zusätzlich den positiven Effekt, dass Unkrautsamen vollständig abgetötet werden.
Während des Rotteprozesses, der nun ca. 8 bis 16 Wochen andauert, wird das Material immer wieder umgesetzt bzw. umgeschichtet um die Sauerstoffzufuhr zu optimieren. Außerdem wird regelmäßig gewässert um ein optimales Maß an Feuchtigkeit zu gewährleisten, zusätzlich wird eine ständige Überwachung in Form von Temperaturkontrollen durchgeführt.
Außerdem werden regelmäßig Proben entnommen die zur Kontrolle in ein unabhängiges Labor versandt werden. Hier wird die optimale Zusammensetzung des Komposts kontrolliert.
Nach dem Ende des Rotteprozess wird der Kompost abgesiebt und steht nun zur weiteren Verwendung zur Verfügung.
Voraussetzung für die Verwendung der Komposte ist jedoch, dass ein Produkt von hoher, gleichbleibender und kontrollierter Qualität entsteht. Nur dann schließt sich der Kreislauf der Wiederverwertung organischer Rohstoffe.
Daher sind wir Mitglied der Gütegemeinschaft Kompost Region Südwest e.V.
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